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http://youtube.com/lufthansa/inspiredby

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Ein Land in der Hauptstadt: Užupis

Viel mehr als nur ein Szene-Viertel: Die „Republik“ Užupis bildet für viele das Herz der Stadt. Sie liegt malerisch am Rande der Altstadt und garantiert in ihrer Verfassung jedem Menschen das Recht, glücklich oder unglücklich zu sein. Es gibt in Užupis eine eigene Regierung, die Zwölf-Mann-Armee wurde rasch wieder aufgelöst. Gegründet wurde die kleine Republik von Künstlern 1997, zu den Unterstützern des alternativen Projekts gehört auch der Dalai Lama. Wer in Vilnius ist, sollte Užupis auf jeden Fall besuchen. Man muss sich dann allerdings ganz eigenständig entscheiden, ob und wie man von seinem Recht Gebrauch machen möchte.

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Gekommen, um zu bleiben

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Sehnsucht nach Rio de Janeiro

Die Stadt am Zuckerhut lässt die Schriftstellerin Carola Saavedra nicht los: Nachdem sie zehn Jahre lang in Europa gelebt hatte, siegte ihre Sehnsucht nach Rio de Janeiro. Warum eigentlich? Ein Rundgang zu Stränden, Buchhandlungen und einem Trödelmarkt gibt Antworten.

Rio de Janeiro. Ich habe die Stadt so oft verlassen und wieder aufgesucht. Sie so oft gewollt, so oft zurückgewiesen. Weil es nicht möglich ist, sie zu lieben, ohne sich zu widersprechen. Alles begann im Alter von drei Jahren, als meine Familie Chile verließ und nach Brasilien zog. Die brütende Februarhitze, die Luftfeuchtigkeit, der endlose Sommer und die ersten portugiesischen Wörter – ich erahnte, wie schön sie ist, die Sprache, die einmal mein Zuhause sein würde.

Tage auf der Durchreise

Unsere erste Wohnung war in Copacabana, in den Siebzigern. Ich erinnere mich an meine Mutter, mit ihrem gigantischen Strohhut, wie wir zum Strand gingen, wie die Leute ihre Einkäufe machten, die Straße überquerten, Zeitung lasen, so einfach, das tägliche Leben. Aber hier und da fiel mir etwas auf: ein Hund, der bellte; ein Mann auf dem Bürgersteig, der lebende Krabben verkaufte; an ein paar Tagen im Jahr, auf dem Weg zum Strand, der Karneval. Belebte und verzauberte Straßen. Die Jahre vergingen, aber diese erste Faszination und das erste Staunen sind geblieben.

Viel später, längst erwachsen, ging ich weg, glaubte, auch eine Stadt hätte sich irgendwann erschöpft, sich abgenutzt, man müsste immer wieder eine andere finden, und noch eine, dann noch eine. Ich ging zum Studium nach Deutschland, zunächst nur für meinen Magisterabschluss, eine kleine Pause. Letztlich sind zehn Jahre im Ausland daraus geworden: Deutschland, Frankreich, Spanien. Ein Leben in anderen Sprachen.

Tage auf der Durchreise. Rio immer weiter in der Ferne, Momente aufblitzender Sehnsucht, der alljährliche Besuch, eine Postkartenvergangenheit.

So plötzlich wie der Wunsch in mir aufgekommen war, wegzugehen, stieg der Wunsch in mir auf, zurückzukehren. Unerwartet, wie etwas, das schon in einem existiert, sich aber erst in diesem Augenblick herauskristallisiert. Aber zurückkehren ist genauso schwer wie weggehen, es erfordert Zeit und Mut. Die Begegnung des Menschen, der wir sind, mit dem Menschen, der wir aufgehört haben zu sein – eine Ansammlung unwiederbringlicher Möglichkeiten.

Man muss langsam ankommen, der Stadt erneut begegnen, ihrem Rhythmus, ihren Landschaften, ihrer düsteren Seite, ihrer menschlichen. Man muss sie wieder bewohnen, wieder Teil ihres Alltags werden, Teil des Straßenbildes.

Eine kleine Oase in Copacabana

Schließlich nehme ich die Rückkehr in Angriff. Auf der Suche nach einem Ankerplatz denke ich an Copacabana, den Stadtteil meiner Kindheit, vor allem ein Stadtteil von seltsamer Großzügigkeit. Den Mann mit den Krabben gibt es nicht mehr, aber das tägliche Leben ist gleich geblieben, genau wie die meisten seiner Protagonisten.

Ich beziehe eine Wohnung im Viertel Bairro Peixoto, eine kleine Oase in Copacabana, genau genommen ein kleiner Platz, umgeben von zwei Hauptstraßen, eine Wohngegend, niedrige Gebäude, keine Läden, wenige Autos. Ich arbeite bei offenem Fenster, kann die Vögel hören, ab und zu fragt mich jemand am Telefon, wo ich sei, als wäre hier die Zeit stehen geblieben. Nach und nach finde ich zu einer Routine.

Manchmal gehe ich zur Festung Forte de Copacabana und setze mich dort im Kaffeehaus Confeitaria Colombo auf die Terrasse, betrachte den Strand aus einem ungewohnten Blickwinkel, der Sand eine scharfe Linie, wie gezeichnet, die Gebäude, die Hügel, die das Viertel umgeben.

Im Wasser ein paar Surfer, etwas weiter hinten kleine Fischerboote. Ich bezahle die Rechnung, laufe über das Gelände der Festung, an der Spitze dann der Rundblick, der Ozean. Ich gehe bis zur großen Strandpromenade: Touristen, Rentner, Mütter mit kleinen Kindern, Studenten, Kunsthandwerker, Arbeitslose; Menschen beim Sport, Menschen bei der Arbeit, andere an den kleinen Ständen. Alle sozialen Schichten. Der Strand von Copacabana ist ein Kaleidoskop, das sich stetig dreht. Als ob dieser Streifen Land zwischen den Gebäuden und dem Meer die ganze Welt enthielte. Ich streife die Schuhe ab, laufe zum Wasser, die Wellen brechen sich an meinen Füßen.

Das Zentrum der Werktage und das Zentrum der Wochenenden

Ich mache lange Spaziergänge durchs Zentrum: große Avenidas, kleine und verwinkelte Straßen, moderne Wolkenkratzer, Stadthäuser im Kolonialstil, Kirchen. Ich komme an Restaurants mit Kilopreis-Buffets vorbei, an Bars, imposanten Buchläden, kleinen Antiquariaten. Im Zentrum treffen alle Zeiten aufeinander, alle Menschen. Es gibt das Zentrum der Werktage und das Zentrum der Wochenenden. Ich wähle einen Samstagmorgen, mache auf dem Trödelmarkt auf der Praça Quinze halt, wo man alles und nichts findet: Aschenbecher, Silberlöffel mit eingravierten Initialen, Skulpturen, alte Spiegel, Analogkameras, Grammophone, Spielzeug, Secondhand-Kleidung. Familien schlendern herum und einsame Sammler.

Ich kaufe eine Tasse mit nicht dazu passender Untertasse und verlasse den Markt mit einem Triumphgefühl.

Die Zeit ist verflogen, schon ist es Mittag, ich laufe durch den Arco do Teles in Richtung Rua do Ouvidor. Hier in der Fußgängerzone stellen die Restaurants die Tische auf den Gehweg, hier ist man auf einmal von alten Kolonialhäusern umgeben und von Livemusik, Samba, eine Stadt in der Stadt.

Ipanema – eine andere Welt

An einem anderen Tag, in weniger nostalgischer Stimmung, lasse ich das Zentrum einmal Zentrum sein und mache mich auf den Weg nach Ipanema. Dort erwartet mich eine andere Welt: schicke Läden und Restaurants, Stöckelschuhfrauen in importierten Autos, Kinder und ihre Kindermädchen. Ich gehe bis zur schönen Buchhandlung Livraria da Travessa, die gut sortiert ist und in der man sich an langen Nachmittagen beim Stöbern durch Neuerscheinungen verlieren kann, beim Kauf von diesem oder jenem Buch, das man schon immer haben wollte, oder beim Besuch des Cafés, allein, versunken in Lektüre, in Gedanken über einen neuen Roman oder in endlosen Gesprächen mit Freunden.

Die Stadt nähert sich mir wieder, lässt sich von mir bewohnen. Ich kehre ins Zentrum zurück, diesmal ins neu eröffnete Museu de Arte do Rio (MAR). Zwei Gebäude unterschiedlichen Stils, ein altes Palais und ein modernistischer Bau, verbunden durch einen Gang. Ich fühle mich von der Ausstellung zeitgenössischer Kunst angezogen. Das MAR befindet sich gegenüber vom Hafen. Ich gehe bis in die oberste Etage, von wo ich auf die Kais, den Hügel und auf Baustellen schaue. Das Museum zeigt die Geschichte der Stadt und beherbergt auch mehrere Bildungsprojekte. Als ich das Museum verlasse, winke ich ein Taxi heran und fahre zum Stadtteil Urca.

Praia Vermelha – Im Blick nur das Meer und den Strand

Auf dem Weg zur Pista Cláudio Coutinho, vorbei am Zuckerhut, empfinde ich Nostalgie. Ich bitte den Taxifahrer, an der Praia Vermelha zu halten, nicht weit entfernt von der Seilbahn zum Gipfel des Zuckerhuts. Hier beginnt der Spazierweg. Ich begegne einigen Joggern, Pärchen, Müttern mit Kinderwagen, aber oft gehe ich, ohne irgendjemanden zu sehen, im Blick nur das Meer und den Strand. Ich beende den Spaziergang in der Bar Urca mit Ausblick auf die Bucht Bahía da Guanabara. Ich bestelle Kokoswasser, setze mich draußen auf die Mauer, genieße die Aussicht. Wie schön es doch hier ist, denke ich, die Stadt ist genau das: eine große lateinamerikanische Metropole mit allen damit verbundenen Problemen, aber voller Fluchtpunkte, diesen Momenten, da sich der Blick in unerwarteten Szenerien verliert.

Städte gehören uns nicht, nur weil wir in ihnen leben. Städte nehmen uns an, und wir sie. Viele Jahre wollte ich hier in Rio sein, in diesen Straßen, umgeben von diesen Landschaften, und dann auch wieder nicht. Ich war auf der Flucht und immer auf dem Weg zurück, wie einer von zwei Liebenden, die nicht miteinander, aber auch nicht ohne einander sein können. Bis die Entscheidung dann zum ersten Mal zu einem langsamen Ankommen wird, die erneute Begegnung mit der Stadt und all dem, was an ihr fasziniert und staunend macht. Denn es gibt solche Lieben, die Abstand brauchen, damit man schließlich Ja sagen kann.

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