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    Rio de Janeiro: Samba und Strand am Zuckerhut

    Rio de Janeiro, die cidade maravilhosa (deutsch: die wundervolle Stadt), ist für viele der Inbegriff Brasiliens: Tropische Strände und Wälder, Samba und andere südamerikanische Klänge, Karneval und mit dem Maracanã eines der berühmtesten Fußballstadien der Welt. Die Millionenmetropole lebt gelassen mit ihren Kontrasten und macht – typisch Brasilien – das Beste draus: Arm und Reich leben eng zusammen, trotz scharfer sozialer Kontraste. Doch man fragt einander zur Begrüßung „tudo bem?“ (Alles in Ordnung?), und „tudo bem“ (Alles bestens) lautet stets die Antwort.

    Die Schönheit der Strände und der Natur, die sich dank des großen Botanischen Gartens und des Tijuca-Nationalparks ihren Weg bis in die Stadt bahnt, bezaubert die Besucher.

    Hier und in den wunderschönen grünen Vororten wie dem Künstlerviertel Santa Teresa entkommt man der Hektik der Großstadt. Gut erholt kann man dann einen Besuch an den berühmten Stränden von Copacabana und Ipanema oder die Besichtigung der Wahrzeichen Zuckerhut und Christus-Statue anschließen. Für die Fußball-WM 2014 und die Olympischen Spiele 2016 hat sich die Stadt ordentlich herausgeputzt: Viele Neubauten und Sanierungen wurden – entgegen vieler Unkenrufe – rechtzeitig fertig.

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    Top 10 Sehenswürdigkeiten in Rio de Janeiro

    ListeKarte
    Rio de Janeiro, Zuckerhut, Lufthansa, Travel Guide, Travelguide, Botanischer Garten
    Einige der beeindruckenden Palmen im Botanischen Garten sind mehr als 200 Jahre alt

    Cristo Redentor (Christus-Statue)

    Nationalpark Tijuca (Parque Nacional da Tijuca)
    20531-590 Rio de Janeiro
    Brasilien
    Tel.: +55 (21) 2558 1329
    Auf der Karte anzeigen

    Verkehrszeiten der Bahn:
    Täglich von 8:00 – 19:00 Uhr

    Der Cristo Redentor, die Erlöserstatue auf dem Corcovado, ist neben dem Zuckerhut das Wahrzeichen von Rio de Janeiro. Die 38 Meter hohe Statue aus Stahlbeton, ummantelt von Specksteinmosaik, streckt ihre Arme aus, als wollte sie die Stadt zu ihren Füßen segnen. Sie wurde 1931 eingeweiht und wird kontinuierlich restauriert: Mal schlagen Blitze Teile der Figur ab, mal müssen durch Wind und Wetter erodierte Teile ersetzt werden. Es gibt eine Zahnradbahn, die Besucher auf den etwa 700 Meter hohen Gipfel bringt. Die Aussicht ist wunderschön – wenn sie nicht gerade der Nebel trübt.

    Pão de Acucar (Zuckerhut)

    Avenida Pasteur 520, Urca
    22290-240 Rio de Janeiro
    Brasilien
    Tel.: +55 (21) 2546 8400
    Auf der Karte anzeigen

    Verkehrszeiten der Bahn:
    Täglich von 8:00 – 19:50 Uhr

    Seit über einhundert Jahren starten von der Talstation Praia Vermelha die Seilbahnen auf die Zwillingsgipfel des Zuckerhuts. Zunächst geht es auf den Morro da Urca, dann steigt man um in eine zweite Gondel, die bis auf den 396 Meter hohen Gipfel des Zuckerhuts fährt. Von dort aus bietet sich ein unvergleichlicher Blick auf die gesamte Stadt.

    Copacabana

    Copacabana
    Rio de Janeiro
    Brasilien
    Auf der Karte anzeigen

    Rios berühmter Strand zieht sich in einem langen Bogen zwischen Urubu und Leme an der Küste entlang, er ist gesäumt von Wolkenkratzern. Der breite, flache Sandstrand gilt als Hotspot für die Schönen der Stadt, die hier sich und die aktuelle Bademode präsentieren. Hierher geht man weniger zum Baden als zum Sehen und Gesehenwerden. Der Stadtteil Copacabana ist ein belebtes Amüsierviertel mit vielen Hotels, Restaurants und Clubs.

    Ipanema

    Ipanema
    Rio de Janeiro
    Brasilien
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    Südlich der Copacabana schließt sich Ipanema an, ein ebenfalls makelloser Sandstrand, bekannt vor allem durch den Hit „The Girl from Ipanema“. Entlang der Strandpromenade finden sich viele hübsche Cafés, im gesamten Stadtteil sorgen Nachtclubs und Bars die ganze Nacht lang für Unterhaltung. Tagsüber kann man in schicken Boutiquen einkaufen. Sonntags empfiehlt sich ein Besuch der Feira Hippie, wo man an vielen bunten Ständen Antiquitäten, Kunsthandwerk und skurrile Andenken an die 1970er Jahre kaufen kann.

    Jardim Botânico do Rio de Janeiro (Botanischer Garten)

    Rua Jardim Botânico 1008, Jardim Botânico
    22460-030 Rio de Janeiro
    Brasilien
    Tel.: +55 (21) 3874 1808
    Auf der Karte anzeigen

    Öffnungszeiten:
    Mo 12:00 – 17:00 Uhr
    Di – So 08:00 – 17:00 Uhr

    Nahe der Lagune Rodrigo de Freitas liegt der 1808 gegründete Botanische Garten von Rio de Janeiro. Er beherbergt eine der weltweit schönsten Sammlungen tropischer Pflanzen, die aus allen Teilen des damaligen portugiesischen Weltreichs zusammengetragen wurden, hauptsächlich jedoch aus dem indischen Raum. Die schattigen Wege unter Palmen bilden eine idyllische Oase inmitten der Stadt.

    Parque Nacional da Tijuca (Tijuca-Nationalpark)

    Estrada da Cascatinha 850, Alto da Boa Vista
    20531-590 Rio de Janeiro
    Brasilien
    Tel.: +55 (21) 2491 1700
    Auf der Karte anzeigen

    Öffnungszeiten:
    Täglich von 08:00 – 18:00 Uhr

    Der Nationalpark liegt mitten in Rio de Janeiro. Der riesige Wald entstand Mitte des 19. Jahrhunderts durch Aufforstung eines durch den Kaffeeanbau ausgelaugten Gebiets. Aus der üppigen Regenwaldvegetation erhebt sich unter anderem der Corcovado mit der Erlöserstatue, es gibt aber auch zahlreiche andere Aussichtspunkte auf den Gipfeln des Pico de Papagaio und des Pico da Tijuca. Ein dichtes Netz von Wanderwegen führt durch den Park an den Wasserfällen Diamantina und Gabriela vorbei.

    Estádio do Maracanã (Maracanã-Stadion)

    Avenida Presidente Castelo Branco, s/n
    - Portão 2 - Maracanã, Rio de Janeiro
    Brasilien
    Tel.: 0800 062 7222
    Auf der Karte anzeigen

    Öffnungszeiten:
    Spiele beginnen normalerweise um 17:00 Uhr; Führungen gibt es von Mo – Sa stündlich ab 9:00 Uhr.
 Die letzte Führung beginnt an Spieltagen vier Stunden vor Anpfiff.

    Rios Stadion ist eines bekanntesten der Welt, es ist berühmt für seine außergewöhnliche Atmosphäre: Hier zu spielen ist wohl der Traum eines jeden Fußballspielers. Das Stadion wurde anlässlich der Fußball-WM 1950 gebaut, hier fand das legendäre entscheidende Spiel des Wettbewerbs zwischen Brasilien und Uruguay statt (Endstand 1:2), das Uruguay zum Weltmeister machte. Auch 2014 wurde hier um den Titel gespielt (Argentinien-Deutschland 0:1). Im Jahr 2016 fanden hier die Eröffnungs- und Abschlussfeier sowie zahlreiche Wettbewerbe der Olympischen Spiele statt.

    Santa Teresa

    Santa Teresa
    Rio de Janeiro
    Brasilien
    Auf der Karte anzeigen

    Zwischen dem Beginn des 19. Jahrhunderts und den 1940er Jahren waren die Häuser an den Hängen nahe des Stadtzentrums eine Wohngegend der Reichen: Viele Kaffeebarone besaßen hier ihre Häuser. Später wohnte das Großbürgertum lieber am Wasser – das Viertel verfiel, bis es in den 1970er Jahren von Hippies und Künstlern wiederentdeckt wurde. Heute ist es bei Touristen äußerst beliebt, denn hier findet man, vor allem rund um den Largo do Guimarães, viele originelle Lokale, Läden und Restaurants, zum Teil in prächtigen Villen untergebracht.

    Mosteiro de São Bento (Kloster São Bento)

    Rua Dom Gerardo 68
    20090-030 Rio de Janeiro
    Brasilien
    Tel.: +55 (21) 2206 8100
    Auf der Karte anzeigen

    Öffnungszeiten:
    Täglich von 07:00 – 18:00 Uhr

    Auf dem Hügel am Hafen, dem Morro de São Bento, stehen Kirche und Kloster des Benediktinerordens, die wohl bedeutendsten Barockbauten des Landes. Mit dem Bau des Klosters wurde 1633 begonnen, im Laufe der Zeit wurde es jedoch immer wieder erweitert. Im Innern sind üppige barocke Schnitzereien und Gemälde zu sehen. Die Sonntagsmessen werden von gregorianischen Gesängen begleitet. Das Kloster und die Kirche können besichtigt werden; um angemessene Kleidung wird gebeten.

    Praça XV de Novembro (Platz des 15. November)

    Praça Quinze de Novembro, Centro
    20010-000 Rio de Janeiro
    Brasilien
    Auf der Karte anzeigen

    Dieser Platz in der Innenstadt, zwischen der Avenida Presidente Kubitschek und der Rua 1 de Março gelegen, war einst das Herz Rios, als es noch die Hauptstadt Brasiliens war. In unmittelbarer Nähe befinden sich der Palácio Tiradentes, der Paço Imperial, die frühere Handelsgasse Travessa do Comércio und die berühmte Rua do Ouvidor, einst wichtigste Flanier- und Einkaufsstraße der Stadt. Auf dem Platz selbst steht der Chafariz da Pirâmide, ein im Jahr 1789 von Mestre Valentim geschaffener Brunnen.

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    Erkunde das lebendige Rio mit Reiseblogger Keith Jenkins

    Lufthansa begleitete 2014 den Reiseblogger Keith Jenkins nach Rio de Janeiro

    Hast du dich schon einmal gefragt, wie das Leben eines Reisebloggers aussieht? Keith Jenkins aus Velvet Escape hat uns einen kleinen Einblick gegeben. Er ist #inspiredby #rio!

    Unsere #inspiredby-Videos nehmen dich mit auf eine Weltreise der etwas anderen Art. Erlebe die Welt aus der Perspektive von Künstlern, Musikern, Athleten und unserer eigenen Crew. Sieh dir an, welche Wirkung ihre Reise auf sie hat und lass dich von ihrer Story inspirieren.

    http://youtube.com/lufthansa/inspiredby

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    Rios Highlights im Überblick

    ListeKarte
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    Traumhafte Kulisse: Wie in Watte gepackt liegt die Metropole mit Zuckerhut (rechts) und Copacabana (links)

    Restaurant mit Mass

    Rua Conde Bernadotte, 26
    Rio de Janeiro 22430-080
    Brasilien
    Tel.: +55 (21) 2239 9673
    Auf der Karte anzeigen

    Erdinger, Paulaner, Franziskaner – Freunde des bayerischen Biers müssen in Rio nicht verdursten. Herr Pfeffer, ein Restaurant im Stadtteil Leblon, schenkt neben Hefeweizen auch Pilsener, Lager, Kölsch und Pale Ale aus.

    Club mit Meerblick

    Avenida Alfredo Baltazar da Silveira, 3600-4252
    Recreio dos Bandeirantes
    Rio de Janeiro 22790-710
    Brasilien
    Auf der Karte anzeigen

    Der Beachclub Barra Blue Beach Point diente während der Olympischen Spiele und der Paralympics 2016 als „Deutsches Haus”, also als Treffpunkt für Sportler, Wirtschaftspartner und Medien. Nun ist der spektakuläre Bau in famoser Lage wieder für alle Gäste geöffnet.

    Bitterer Drink

    R. Barão do Flamengo, 35
    Rio de Janeiro 22220-080
    Brasilien
    Auf der Karte anzeigen

    Eis, Tonic Water, vier Zentiliter Brasilberg, fertig ist der Rio Negro. Brasilberg? Ein beliebter Magenbitter, erfunden von einem nach Brasilien ausgewanderten Enkel des deutschen Kräuterschnaps-Spezialisten Hubert Underberg. Zutaten? Streng geheim! Probieren können Sie einen eiskalten Brasilberg im Herr Brauer, sonntags bleibt allerdings geschlossen.

    Tanztempel

    R. Marquês de Sapucaí
    Rio de Janeiro 20220-007
    Brasilien
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    Architektur-Ikone Oscar Niemeyer, Nachkomme deutscher Auswanderer, baute nicht nur die brasilianische Kapitale Brasília, sondern auch das Sambódromo, Rios 700 Meter lange Karnevals-Arena.

    Glänzendes Geschäft

    Rua Garcia d'Avila, 113
    Rio de Janeiro 22421-010
    Brasilien
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    Der jüdische Essener Juwelier Hans Stern (1922–2007) floh mittellos vor den Nazis, in Rio wurde er später steinreich. Am Hauptsitz seines Schmuckimperiums können Besucher einen Blick in die Werkstätten werfen.

    Legendäres Stadion

    Avenida Presidente Castelo Branco, s/n
    - Portão 2 - Maracanã, Rio de Janeiro
    Brasilien
    Tel.: 0800 062 7222
    Auf der Karte anzeigen

    Maracanã ist ein Mythos; seit 2014 auch für deutsche Fußballfans: Hier sicherte sich die Nationalmannschaft mit einem 1:0 im Finale gegen Argentinien ihren vierten Weltmeistertitel.

    Gut zu wissen

    Landesinformationen

    Überblick

    Brasilien ist ein Vielvölkerstaat: Hier leben die Nachfahren der portugiesischen Kolonialisten, der als Sklaven verschleppten Afrikaner, der Einwanderer aus Asien und Europa sowie Indios, die wiederum etwa 200 ethnische Gruppen bilden.

    Landschaftlich lockt das riesige Land mit Sandstränden, Regenwald, malerischen Kolonial- und riesigen Großstädten. Brasilien ist für seinen Fußball, seine Musik und natürlich seinen Karneval bekannt: Besonders in Rio de Janeiro und Salvador können Besucher sich ins Getümmel der Straßenparaden stürzen.

    Während die Küste und die Küstenstädte viel bereist werden, kommen vergleichsweise wenige Touristen ins Landesinnere, wo der größte Regenwald der Erde im Amazonasgebiet einmalige Erlebnisse bietet, ebenso Pantanal mit seinen Sümpfen und Seen, oder die Schluchten und Höhlen der Tafelberglandschaft Chapada Diamantina.

    Für Architektur-Fans empfiehlt sich ein Besuch der Hauptstadt Brasília, der in den 1950er Jahren aus dem Boden gestampften Retortenstadt, die seit 1987 zum Unesco-Weltkulturerbe gehört. Die avantgardistischen Monumentalbauten im Stadtzentrum stammen hauptsächlich von Lúcio Costa und Oscar Niemeyer.

    Geographie

    Brasilien bedeckt fast die Hälfte der Fläche Südamerikas und grenzt an alle südamerikanischen Länder mit Ausnahme Chiles und Ecuadors. Der Atlantik bildet die östliche Grenze. Im Süden, am Dreiländereck Brasilien/Argentinien/Paraguay, befinden sich die Iguaçu-Fälle mitten im Dschungel. Die Guyana-Hochebene nördlich des Amazonas besteht teils aus dichten Wäldern, teils aus Steinwüste.

    Zwischen dem Amazonas und den Flüssen des Südens liegt der Bundesstaat Mato Grosso, Brasiliens riesige Hochebene. Die Berge im Südosten (Sierra da Mantiqueira) erreichen eine Höhe von rund 2800 Meter. Niedrigere Berge bilden eine Barriere an der Atlantikküste, die durch zahlreiche Lagunen durchbrochen wird. Die Bundesstaaten Minas Gerais (im Süden), São Paulo, Rio de Janeiro und Paraná sind dicht besiedelt.

    Allgemeinwissen

    Fakten

    Bevölkerung: 205,3 Millionen (Schätzung 2016)

    Bevölkerungsdichte (pro Quadratkilometer): 24

    Hauptstadt: Brasília
    Einwohner: 2,9 Millionen (Bundesdistrikt, Schätzung 2016)

    Sprache

    Amtssprache ist Portugiesisch. Englisch und Spanisch wird vereinzelt gesprochen.

    Währung

    1 Real = 100 Centavos.
    Währungskürzel: R$, BRL (ISO-Code). Banknoten gibt es im Wert von 100, 50, 20, 10, 5, 2 und 1 BRL; Münzen in den Nennbeträgen 1 BRL und 50, 25, 10, 5 und 1 Centavos.

    Elektrizität

    Salvador (Bahia) und Manaus: 127 V, 60 Hz;
    Brasília und Recife: 220 V, 60 Hz;
    Rio de Janeiro und São Paulo 110/220 V, 60 Hz.

    Zweipolige Stecker.

    Feiertage

    Nachfolgend sind die Feiertage für den Zeitraum Januar 2017 bis Dezember 2018 aufgelistet.

    Zusätzlich werden in den einzelnen Regionen Brasiliens zusätzliche Feiertage begangen.

    Anmerkung: 

    Feiertage, die auf einen Wochentag fallen, werden auf den vorhergehenden Montag verlegt, ausgenommen sind Neujahr, Tag der Arbeit, Unabhängigkeitstag, Weihnachten und Karfreitag.

    2017

    Ano Novo (Neujahr): 1. Januar 2017
    Cinzas (Aschermittwoch): 1. März 2017
    Paixão de Cristo (Karfreitag): 14. April 2017
    Domingo de Páscoa (Ostersonntag): 16. April 2017
    Tiradentes: 21. April 2017
    Dia do Trabalho (Tag der Arbeit): 1. Mai 2017
    Corpus Cristi (Fronleichnam): 15. Juni 2017
    Independência do Brasil (Unabhängigkeitstag): 7. September 2017
    Nossa Senhora de Aparecida (Maria Erscheinung): 12. Oktober 2017
    Finados (Allerseelen): 2. November 2017
    Proclamação da República Brasileira (Tag der Republik, Nationalfeiertag): 15. November 2017
    Véspera de Natal (Heiligabend): 25. Dezember 2017
    Natal (Weihnachten): 25. Dezember 2017
    Véspera de Ano Novo (Silvester): 31. Dezember 2017

    2018

    Ano Novo (Neujahr): 1. Januar 2018
    Cinzas (Aschermittwoch): 14. Februar 2018
    Paixão de Cristo (Karfreitag): 30. März 2018
    Domingo de Páscoa (Ostersonntag): 2. April 2018
    Tiradentes: 21. April 2018
    Dia do Trabalho (Tag der Arbeit): 1. Mai 2018
    Corpus Cristi (Fronleichnam): 31. Mai 2018
    Independência do Brasil (Unabhängigkeitstag): 7. September 2018
    Nossa Senhora de Aparecida (Maria Erscheinung): 12. Oktober 2018
    Finados (Allerseelen): 2. November 2018
    Proclamação da República Brasileira (Tag der Republik, Nationalfeiertag): 15. November 2018
    Véspera de Natal (Heiligabend): 25. Dezember 2018
    Natal (Weihnachten): 25. Dezember 2018
    Véspera de Ano Novo (Silvester): 31. Dezember 2018

    Alle Angaben ohne Gewähr.

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    Hafenfähre nach Niterói

    Wer ein wenig Abwechslung vom Trubel Rios sucht, sollte die Hafenfähre nach Niterói nehmen, zur Halbmillionenstadt auf der anderen Seite der Bucht. Dort lohnt sich ein Bummel über den Fischmarkt, gefolgt von einem Mittagsmenü. Für den Nachmittag empfiehlt sich ein Besuch des Museums für Zeitgenössische Kunst, eines Ufo-förmigen Baus des legendären, 2012 verstorbenen Architekten Oscar Niemeyer.

    Abfahrt der Hafenfähren an der Praça XV de Novembre.

    Niterói
    Rio de Janeiro
    Brasilien
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    Crewtipp Rio: Samba tanzen

    Der Zuckerhut, die Copacabana oder das Künstlerviertel Santa Teresa – in Rio de Janeiro gibt es viele wunderschöne Orte. Wer aber das echte brasilianische Feuer erleben möchte, sollte unbedingt eine der zahlreichen Sambaschulen besuchen. Hier habe ich die Grundschritte des Karnevals-Samba gelernt. Aber nicht nur das.

    Je nachdem, welche Schule man besucht, kann man sich auch an der Samba-Trommel beweisen. Oder einen Blick auf die superbunten Kostüme werfen. Die werden jedes Jahr extra für die große Parade im Sambódromo neu entworfen. So wird jede Aufführung zu einem Spektakel.

    Julia Kiener, Flugbegleiterin

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    Gekommen, um zu bleiben

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    Sehnsucht nach Rio de Janeiro

    Die Stadt am Zuckerhut lässt die Schriftstellerin Carola Saavedra nicht los: Nachdem sie zehn Jahre lang in Europa gelebt hatte, siegte ihre Sehnsucht nach Rio de Janeiro. Warum eigentlich? Ein Rundgang zu Stränden, Buchhandlungen und einem Trödelmarkt gibt Antworten.

    Rio de Janeiro. Ich habe die Stadt so oft verlassen und wieder aufgesucht. Sie so oft gewollt, so oft zurückgewiesen. Weil es nicht möglich ist, sie zu lieben, ohne sich zu widersprechen. Alles begann im Alter von drei Jahren, als meine Familie Chile verließ und nach Brasilien zog. Die brütende Februarhitze, die Luftfeuchtigkeit, der endlose Sommer und die ersten portugiesischen Wörter – ich erahnte, wie schön sie ist, die Sprache, die einmal mein Zuhause sein würde.

    Tage auf der Durchreise

    Unsere erste Wohnung war in Copacabana, in den Siebzigern. Ich erinnere mich an meine Mutter, mit ihrem gigantischen Strohhut, wie wir zum Strand gingen, wie die Leute ihre Einkäufe machten, die Straße überquerten, Zeitung lasen, so einfach, das tägliche Leben. Aber hier und da fiel mir etwas auf: ein Hund, der bellte; ein Mann auf dem Bürgersteig, der lebende Krabben verkaufte; an ein paar Tagen im Jahr, auf dem Weg zum Strand, der Karneval. Belebte und verzauberte Straßen. Die Jahre vergingen, aber diese erste Faszination und das erste Staunen sind geblieben.

    Viel später, längst erwachsen, ging ich weg, glaubte, auch eine Stadt hätte sich irgendwann erschöpft, sich abgenutzt, man müsste immer wieder eine andere finden, und noch eine, dann noch eine. Ich ging zum Studium nach Deutschland, zunächst nur für meinen Magisterabschluss, eine kleine Pause. Letztlich sind zehn Jahre im Ausland daraus geworden: Deutschland, Frankreich, Spanien. Ein Leben in anderen Sprachen.

    Tage auf der Durchreise. Rio immer weiter in der Ferne, Momente aufblitzender Sehnsucht, der alljährliche Besuch, eine Postkartenvergangenheit.

    So plötzlich wie der Wunsch in mir aufgekommen war, wegzugehen, stieg der Wunsch in mir auf, zurückzukehren. Unerwartet, wie etwas, das schon in einem existiert, sich aber erst in diesem Augenblick herauskristallisiert. Aber zurückkehren ist genauso schwer wie weggehen, es erfordert Zeit und Mut. Die Begegnung des Menschen, der wir sind, mit dem Menschen, der wir aufgehört haben zu sein – eine Ansammlung unwiederbringlicher Möglichkeiten.

    Man muss langsam ankommen, der Stadt erneut begegnen, ihrem Rhythmus, ihren Landschaften, ihrer düsteren Seite, ihrer menschlichen. Man muss sie wieder bewohnen, wieder Teil ihres Alltags werden, Teil des Straßenbildes.

    Eine kleine Oase in Copacabana

    Schließlich nehme ich die Rückkehr in Angriff. Auf der Suche nach einem Ankerplatz denke ich an Copacabana, den Stadtteil meiner Kindheit, vor allem ein Stadtteil von seltsamer Großzügigkeit. Den Mann mit den Krabben gibt es nicht mehr, aber das tägliche Leben ist gleich geblieben, genau wie die meisten seiner Protagonisten.

    Ich beziehe eine Wohnung im Viertel Bairro Peixoto, eine kleine Oase in Copacabana, genau genommen ein kleiner Platz, umgeben von zwei Hauptstraßen, eine Wohngegend, niedrige Gebäude, keine Läden, wenige Autos. Ich arbeite bei offenem Fenster, kann die Vögel hören, ab und zu fragt mich jemand am Telefon, wo ich sei, als wäre hier die Zeit stehen geblieben. Nach und nach finde ich zu einer Routine.

    Manchmal gehe ich zur Festung Forte de Copacabana und setze mich dort im Kaffeehaus Confeitaria Colombo auf die Terrasse, betrachte den Strand aus einem ungewohnten Blickwinkel, der Sand eine scharfe Linie, wie gezeichnet, die Gebäude, die Hügel, die das Viertel umgeben.

    Im Wasser ein paar Surfer, etwas weiter hinten kleine Fischerboote. Ich bezahle die Rechnung, laufe über das Gelände der Festung, an der Spitze dann der Rundblick, der Ozean. Ich gehe bis zur großen Strandpromenade: Touristen, Rentner, Mütter mit kleinen Kindern, Studenten, Kunsthandwerker, Arbeitslose; Menschen beim Sport, Menschen bei der Arbeit, andere an den kleinen Ständen. Alle sozialen Schichten. Der Strand von Copacabana ist ein Kaleidoskop, das sich stetig dreht. Als ob dieser Streifen Land zwischen den Gebäuden und dem Meer die ganze Welt enthielte. Ich streife die Schuhe ab, laufe zum Wasser, die Wellen brechen sich an meinen Füßen.

    Das Zentrum der Werktage und das Zentrum der Wochenenden

    Ich mache lange Spaziergänge durchs Zentrum: große Avenidas, kleine und verwinkelte Straßen, moderne Wolkenkratzer, Stadthäuser im Kolonialstil, Kirchen. Ich komme an Restaurants mit Kilopreis-Buffets vorbei, an Bars, imposanten Buchläden, kleinen Antiquariaten. Im Zentrum treffen alle Zeiten aufeinander, alle Menschen. Es gibt das Zentrum der Werktage und das Zentrum der Wochenenden. Ich wähle einen Samstagmorgen, mache auf dem Trödelmarkt auf der Praça Quinze halt, wo man alles und nichts findet: Aschenbecher, Silberlöffel mit eingravierten Initialen, Skulpturen, alte Spiegel, Analogkameras, Grammophone, Spielzeug, Secondhand-Kleidung. Familien schlendern herum und einsame Sammler.

    Ich kaufe eine Tasse mit nicht dazu passender Untertasse und verlasse den Markt mit einem Triumphgefühl.

    Die Zeit ist verflogen, schon ist es Mittag, ich laufe durch den Arco do Teles in Richtung Rua do Ouvidor. Hier in der Fußgängerzone stellen die Restaurants die Tische auf den Gehweg, hier ist man auf einmal von alten Kolonialhäusern umgeben und von Livemusik, Samba, eine Stadt in der Stadt.

    Ipanema – eine andere Welt

    An einem anderen Tag, in weniger nostalgischer Stimmung, lasse ich das Zentrum einmal Zentrum sein und mache mich auf den Weg nach Ipanema. Dort erwartet mich eine andere Welt: schicke Läden und Restaurants, Stöckelschuhfrauen in importierten Autos, Kinder und ihre Kindermädchen. Ich gehe bis zur schönen Buchhandlung Livraria da Travessa, die gut sortiert ist und in der man sich an langen Nachmittagen beim Stöbern durch Neuerscheinungen verlieren kann, beim Kauf von diesem oder jenem Buch, das man schon immer haben wollte, oder beim Besuch des Cafés, allein, versunken in Lektüre, in Gedanken über einen neuen Roman oder in endlosen Gesprächen mit Freunden.

    Die Stadt nähert sich mir wieder, lässt sich von mir bewohnen. Ich kehre ins Zentrum zurück, diesmal ins neu eröffnete Museu de Arte do Rio (MAR). Zwei Gebäude unterschiedlichen Stils, ein altes Palais und ein modernistischer Bau, verbunden durch einen Gang. Ich fühle mich von der Ausstellung zeitgenössischer Kunst angezogen. Das MAR befindet sich gegenüber vom Hafen. Ich gehe bis in die oberste Etage, von wo ich auf die Kais, den Hügel und auf Baustellen schaue. Das Museum zeigt die Geschichte der Stadt und beherbergt auch mehrere Bildungsprojekte. Als ich das Museum verlasse, winke ich ein Taxi heran und fahre zum Stadtteil Urca.

    Praia Vermelha – Im Blick nur das Meer und den Strand

    Auf dem Weg zur Pista Cláudio Coutinho, vorbei am Zuckerhut, empfinde ich Nostalgie. Ich bitte den Taxifahrer, an der Praia Vermelha zu halten, nicht weit entfernt von der Seilbahn zum Gipfel des Zuckerhuts. Hier beginnt der Spazierweg. Ich begegne einigen Joggern, Pärchen, Müttern mit Kinderwagen, aber oft gehe ich, ohne irgendjemanden zu sehen, im Blick nur das Meer und den Strand. Ich beende den Spaziergang in der Bar Urca mit Ausblick auf die Bucht Bahía da Guanabara. Ich bestelle Kokoswasser, setze mich draußen auf die Mauer, genieße die Aussicht. Wie schön es doch hier ist, denke ich, die Stadt ist genau das: eine große lateinamerikanische Metropole mit allen damit verbundenen Problemen, aber voller Fluchtpunkte, diesen Momenten, da sich der Blick in unerwarteten Szenerien verliert.

    Städte gehören uns nicht, nur weil wir in ihnen leben. Städte nehmen uns an, und wir sie. Viele Jahre wollte ich hier in Rio sein, in diesen Straßen, umgeben von diesen Landschaften, und dann auch wieder nicht. Ich war auf der Flucht und immer auf dem Weg zurück, wie einer von zwei Liebenden, die nicht miteinander, aber auch nicht ohne einander sein können. Bis die Entscheidung dann zum ersten Mal zu einem langsamen Ankommen wird, die erneute Begegnung mit der Stadt und all dem, was an ihr fasziniert und staunend macht. Denn es gibt solche Lieben, die Abstand brauchen, damit man schließlich Ja sagen kann.

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    Nightlife in Rio de Janeiro

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    Die Einwohner von Rio, die Cariocas, lieben das Ausgehen am Abend. Durchhaltevermögen ist gefragt, denn mit Ausnahme der After-Work-Partys im Centro geht es erst spät am Abend los, gefeiert und getanzt wird dann bis in den frühen Morgen. Dabei hat man die Auswahl zwischen Bars (botecos), Clubs (danceterias und clubes) und Discos (discotecas). Musik, gern auch laut und live, gehört auf jeden Fall dazu.

    In Lapa, dem Künstlerviertel nahe dem Zentrum, finden Sie die meisten Lokale auf relativ kleinem Raum. Die Stadtviertel am Wasser bieten ein breites Angebot: In Leblon gibt es eher etwas teurere Bars und edle Discotheken, in Ipanema vor allem Bars für junges Publikum. In Copacabana gibt es von Szenekneipen bis zu schicken Clubs reichlich Angebote für jeden Geschmack.

    Rio Scenarium

    Rua do Lavradio, 20, Centro
    20230-070 Rio de Janeiro
    Brasilien
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    In diesem Kulturzentrum finden häufig Samba-Konzerte statt. Das ehemalige Lagerhaus gilt als eine der besten Adressen zum Ausgehen in Lapa. Besonders viel Mühe hat man sich hier mit der Ausstattung gegeben: Alle drei Stockwerke sind üppig mit Antiquitäten und Filmrequisiten dekoriert.

    Estudantina Musical

    Praça Tiradentes, 79, Centro
    20060-070 Rio de Janeiro
    Brasilien
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    Hier tanzt man die Samba de Gafieira, den eleganten Paartanz. Cariocas aller Altersstufen kommen hierher, um Spaß am Tanz zu haben, bis gegen 4 Uhr morgens der Tanzsaal schließt.

    Oi Futuro Ipanema

    R. Visc. de Pirajá, 54, Ipanema
    22410-003 Rio de Janeiro
    Brasilien
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    In diesem Kulturzentrum sind zwei Kunstgalerien, ein Theater und ein Bistro untergebracht. Hier werden vor allem lokale Talente präsentiert; zum Programm gehören Live-Musik, Ausstellungen und kleinere Film- und Theaterfestivals.

    Casarao Amena Resedá

    Rua Pedro Américo, 277, Catete
    22221-011 Rio de Janeiro
    Brasilien
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    In diesem ehemaligen Herrenhaus gibt es Anregungen für alle Sinne: Live-Musik, Tanz, Theater und Lyrik.

    Circo Voador

    Rua dos Arcos, Lapa
    20230-060 Rio de Janeiro
    Brasilien
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    Der „Fliegende Zirkus“ ist ein zeltartiger Kuppelbau mit mehreren umlaufenden Galerien in unmittelbarer Nähe des alten Aquädukts Arcos da Lapa. Hier treten Brasiliens bekannteste Live-Bands auf. Im vor allem nachts ungeheuer lebendigen Viertel ist der Circo Voador besonders beim jungen Publikum äußerst beliebt.

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    Restaurants in Rio de Janeiro

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    Brasiliens Küche ist genauso vielfältig wie die ethnische und regionale Herkunft seiner Einwohner: Die klassische brasilianische Küche gibt es also nicht. Als typisches Gericht darf wohl am ehesten die Feijoada gelten, ein Eintopf, der hauptsächlich aus schwarzen Bohnen und Wurst besteht. In Rio de Janeiro sind in Ipanema entlang der Rua Garcia d’Ávila und in Lelon entlang der Rua Dias Ferreira Gourmetmeilen entstanden, wo sich ein Restaurant ans nächste reiht.

    Self-Service-Restaurants, in denen die Speisen am Buffet angeboten und nach Gewicht (à kilo) bezahlt werden, sowie lanchonetes, kleine Stehimbisse, findet man überall. Kleine Speisen werden meist auch in den Eckkneipen und Bars (botecos) serviert.

    Le Pré Catélan

    Avenida Atlãntica, 4240
    Copacabana
    22070-002 Rio de Janeiro
    Brasilien
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    Preisniveau: Geboben

    Brasilianische Küche in Copacabana, französisch inspiriert: Kein Wunder, denn der Chef hier ist der französische Koch Roland Villard. Im Angebot sind stets mehrere Menüs, zum Beispiel das „Amazônia“, bei dem Zutaten und Gewürze Amazoniens auf französisch-exquisite Art zubereitet werden.

    Roberta Sudbrack

    Avenida Lineu de Paula Machado, 916
    Jardim Botânico, Rio de Janeiro
    RJ, 22470-040
    Brasilien
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    Preisniveau: Gehoben

    In der Nähe des Botanischen Gartens betreibt Brasiliens bekannteste Köchin ihr Flagship-Restaurant: Roberta Sudbrack zaubert aus den Zutaten, die sie auf den Märkten des Stadtviertels kauft, ihre achtgängigen Tasting- Menüs. Entsprechend gibt es saisonale Küche, das Menü wechselt täglich. Unprätentiöses, einladendes Ambiente.

    Palaphita Kitch

    Av. Epitácio Pessoa, s/n Quiosque 20
    Parque Cantagalo, Rio de Janeiro
    RJ, 22471-003
    Brasilien
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    Preisniveau: Moderat

    Dieses Restaurant in Ipanema liegt direkt am Wasser, allerdings nicht am Meer, sondern an der Lagune. Besonders schön ist es hier bei Sonnenuntergang, wenn man die Erlöserstatue auf dem Corcovado betrachten kann. Man sitzt gemütlich auf hölzernen Stühlen und großen Sofas. Spezialität des Hauses sind die kreativen (aber leider recht teuren) Cocktails.

    Casa da Feijoada

    Rua Prudente de Moraes 10b,
    Ipanema
    22420-040 Rio de Janeiro
    Brasilien
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    Preisniveau: Moderat

    Das „Haus der Feijoada“ liegt in Ipanema, nur ein paar Meter vom Strand entfernt. Es gilt als eines der besten Lokale, um Feijoada zu genießen, den typisch brasilianischen Eintopf aus Bohnen, Fleisch und exotischen Einlagen.

    Cervantes

    Rua Prado Junior 335
    22011-040 Rio de Janeiro
    Brasilien
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    Preisniveau: Günstig

    Es gibt drei Cervantes-Restaurants in Rio: an der Avenida das Américas, an der Via Parque und – das älteste der Mini-Kette – seit 1965 an der Copacabana, etwas abseits des Strandes. Beliebt sind vor allem die verblüffend großen, reich belegten Sandwiches. In der Mittagszeit reicht die Warteschlange oft bis auf die Straße.

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    Alle Events in Rio de Janeiro

    Karneval in Rio de Janeiro

    24. – 28. Februar 2017
    Website

    Ort: Sambódromo, Avenida Marquês de Sapucaí, Santo Cristo

    Obwohl der Karneval in ganz Brasilien eine sehr wichtige Angelegenheit ist – nirgends ist er ein solches Spektakel wie in Rio de Janeiro. Als Höhepunkte gelten die Paraden und Wettbewerbe im Sambódromo am Sonntag und Montag, doch bis zum Aschermittwoch spielt die gesamte Stadt verrückt.

    Semana Santa (Osterfeierlichkeiten)

    9. – 16. April 2017


    Ort: Verschiedene Orte in Rio de Janeiro

    Die Fastenzeit, spektakulär eingeleitet vom Karneval, endet zu Ostern. Auch in Rio feiern die Katholiken die Semana Santa mit farbenprächtigen Prozessionen, wobei viele Straßen mit riesigen Blumenteppichen geschmückt sind.

    Anima Mundi

    Mai 2017
    Website

    Ort: Rio de Janeiro

    Anima Mundi ist das größte lateinamerikanische Animationsfestival, das in Rio und in São Paulo stattfindet.

    Festas Juninas (Junifeste)

    13. – 29. Juni 2017


    Die Festas Juninas sind eine Reihe von Feiertagen im Juni, nämlich der Festtag des Heiligen Antonius am 13. Juni, des Heiligen Johannes am 24. Juni und des Heiligen Peter am 29. Juni. Zu diesen Terminen werden Lagerfeuer und Feuerwerke veranstaltet, viele Straßen sind mit Lampions und Luftschlangen dekoriert.

    Parada Gay do Rio (Rio Gay Pride)

    November 2016
    Website

    Ort: Copacabana

    Seit 1993 findet Rio de Janeiros Schwulen- und Lesbenparade statt. Einmal im Jahr trifft sich die LGBT-Gemeinde Brasiliens – und feiert dann einen ganzen Monat lang. Ihren Höhepunkt finden die Feierlichkeiten traditionell in der bunten Parade entlang der Copacabana, an der etwa eine Million Menschen teilnehmen.

    Iemanjá

    31. Dezember 2016

    Ort: An den Stränden von Copacabana, Ipanema und Leblon

    Im brasilianisch-afrikanischen Camdomblé-Glauben ist Iemanjá die Göttin der See. Am letzten Tag des Jahres wird ihr als Teil der Feiern zum Jahreswechsel gehuldigt, indem man ihr Opfer darbringt. Häufig wirft man, möglichst ganz in Weiß gekleidet, vom Strand oder von Booten aus Blumen oder kleine Geschenke ins Wasser.

    Reveillon

    31. Dezember 2016

    Ort: Am Strand von Copacabana

    Gegen Abend gehen die Candomblé-Rituale zu Ehren der Iemanjá in die Revellion-Party über, die Silvesterfeierlichkeiten. Dazu gehören Open-Air-Konzerte, Partys und ein riesiges Feuerwerk an der Copacabana. Doch auch in Santa Teresa kann man feiern – wie nahezu überall in der Stadt. Schließlich fällt der 31. 12. mitten in den Hochsommer!

    Alle Daten unter Vorbehalt. Bitte überprüfen Sie die Termine auf den Websites der jeweiligen Veranstalter.

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    Hotels in Rio de Janeiro

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    In Rio ist das ganze Jahr über Saison. Entsprechend sollte man nicht mit Schnäppchen bei der Hotelbuchung rechnen. Während des Karnevals, der brasilianischen Sommerferien im Dezember und Januar – und hier ganz besonders rund um den Jahreswechsel – muss man sich auf erhebliche Aufschläge gefasst machen. Obwohl zur Fußball-WM 2014 und zu den Olympischen Spielen 2016 zusätzliche Hotelkapazitäten

    entstanden, ist frühzeitiges Buchen unbedingt empfohlen. An der Copacabana, in Ipanema und Leblon findet man die luxuriösen Strandhotels der großen Ketten. Etwas günstiger und zudem in der Nähe der Sehenswürdigkeiten wohnt man zum Beispiel in Santa Teresa, wo es einige schicke Boutique-Hotels gibt.

    Sofitel Rio de Janeiro

    Avenida Atlãntica, 4240
    Copacabana
    22070-002 Rio de Janeiro
    Brasilien
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    Preisklasse: Gehoben

    In diesem Luxushotel an der Copacabana stehen knapp 400 Zimmer zur Verfügung. Besonders schick ist der Panorama-Pool mit Blick auf die Bucht. Im Hotel befinden sich vier Restaurants, darunter das 2015 mit einem Michelin-Stern ausgezeichnete „Le Pré Catélan“.

    Santa Teresa Hotel RJ MGallery By Sofitel

    Rua Almirante Alexandrino, Santa Teresa
    20241-260 Rio de Janeiro
    Brasilien
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    Preisklasse: Gehoben

    Dieses exklusive Boutique-Art-Hotel liegt etwas versteckt auf einem Berghang in Santa Teresa. Die 43 Zimmer und Suiten sind mit tollen Stoffen und tropischen Holzmöbeln ausgestattet.

    Savoy Othon Travel

    Avenida Nossa Senhora de Copacabana 995, Copacabana
    22060-001 Rio de Janeiro
    Brasilien
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    Preisklasse: Moderat

    Dieses große, moderne Hotel befindet sich im Herzen der Copacabana, einen Block vom Strand entfernt. Kein Schnickschnack, aber eine gute Adresse.

    Jucati Seasons Apartments

    Rua Tenente Marones de Gusmão 85, Copacabana
    22041-060 Rio de Janeiro
    Brasilien
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    Preisklasse: Moderat

    Dieser Block mit 55 modernen Apartments ist ideal für Reisende, die etwas mehr Zeit in Rio verbringen. Die Appartements sind für bis zu 6 Personen ausgestattet. Küche, Kabelfernsehen und Internetzugang via Wi-Fi stehen zur Verfügung.

    Rio Nature Hostel Adventure

    Travessa Dona Marciana, 31, Botafogo
    22280-120 Rio de Janeiro
    Brasilien
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    Preisklasse: Günstig

    Dieses freundliche und kleine Budget-Hotel liegt in Botafogo, dem an die Copacabana angrenzenden Stadtteil. Frühstück ist inklusive, genau wie Internetzugang via Wi-Fi und Kabelfernsehen. Es gibt eine Küche für die Gäste.

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    Tanze Samba mit mir!

    ListeKarte
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    Vor ein paar Jahren lag der berühmteste Tanz Rios noch im Dornröschenschlaf. Nun ist er wachgeküsst und die Sambagemeinde lebendiger denn je – Belege dafür liefert ein Ausflug quer durch die Tanzlokale.

    Lapa 40°

    R. Riachuelo 97
    Rio de Janeiro 20230-010
    Brasilien
    Tel. +55 21 3970-1338
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    Jüngeres Publikum, im Erdgeschoss wechselnde Konzerte, im ersten Stock Billardtische, in der dritten Etage jeden Samstag Sambaschule von 20 bis 24 Uhr. Carlinhos de Jesus, Tänzer, Choreograf sowie Besitzer einer Tanzschule und des Sambalokals Lapa 40°: „Es gibt keine Tische, die Gäste sollen nicht zuschauen, sie sollen sich bewegen!“ Im Lapa 40° umschwirren die heutigen Malandros, in schwarze T-Shirts gekleidet, ihre Damen mit atemberaubender Leichtigkeit. „Gut ist, wer seine Partnerin zum Schwitzen bringt – egal welche Vorkenntnisse sie hat“, sagt Plínio. Er und fünf weitere Profis sorgen dafür, dass die weiblichen Gäste den Ort mit seligem Lächeln verlassen.

    Estudantina Musical

    Praça Tiradentes, 79, Centro
    20060-070 Rio de Janeiro
    Brasilien
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    Der Saal ist Ziel von Touristen aus ganz Brasilien und dem Ausland, er war vielfach in Telenovelas und Kinofilmen zu sehen und hat sich in Jahrzehnten kaum verändert. In diesen Räumen gelten noch die alten Regeln. Alle Paare tanzen gegen den Uhrzeigersinn im Kreis, aufs Parkett darf kein Getränk mitgenommen werden, Shorts oder zu tiefe Dekolletees sind untersagt.

    Carioca da Gema

    Av. Mem de Sá, 79
    Rio de Janeiro 20230-150
    Brasilien
    +55-21/22 21 00 43
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    Vor allem einheimisches Publikum, das die Bands und Sängerinnen des Hauses kennt und feiert. Sieben Nächte pro Woche Live-Samba (ab 21.30 Uhr); das Lokal schließt erst, wenn der letzte Gast tanzmüde geworden ist.

    Rio Scenarium

    Rua do Lavradio, 20, Centro
    20230-070 Rio de Janeiro
    Brasilien
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    Gemischtes, also brasilianisches und internationales Publikum, in einem der beliebtesten Sambalokale im Zentrum der Stadt. Dienstags bis samstags Live-Samba ab 19.30 Uhr; im Lauf des Abends treten drei Bands auf. Es wird regelmäßig der populäre nordostbrasilianische Tanzrhythmus Forró gespielt. Früher war das Scenarium ein Fundus für Filmausstatter, heute ist es ein Ort der Livemusik – und jeden Abend ist es rappelvoll.

    Gut zu wissen

    Beste Reisezeit

    Heute: Dienstag, 28.02.2017 04:00 UTC

    sonnig

    Temperatur


    24°C


    Windrichtung

    Nord

    Windgeschwindigkeit

    8 km/h

    Luftfeuchtigkeit

    29%

    7 Tage Vorhersage

    Mittwoch

    01.03.2017

    35°C / 22°C

    Donnerstag

    02.03.2017

    34°C / 25°C

    Freitag

    03.03.2017

    34°C / 25°C

    Samstag

    04.03.2017

    35°C / 25°C

    Sonntag

    05.03.2017

    34°C / 26°C

    Montag

    06.03.2017

    34°C / 23°C

    Dienstag

    07.03.2017

    29°C / 23°C

    Klima & beste Reisezeit für Brasilien allgemein

    In Brasilien gibt es vier Klimaregionen: Das feuchte tropische Regenwaldklima im Norden, zum Beispiel in Manaus, das tropische Klima mit einer Trockenzeit im Binnenland Amazoniens, zum Beispiel in und um die Hauptstadt Brasília, das heiße und feuchte Subtropenklima im Südosten, zum Beispiel in Porto Alegre, sowie das tropische Regenwaldklima rund um Rio de Janeiro.

    Die jahreszeitlichen Schwankungen sind in den Tropenregionen nur gering. Je weiter man nach Süden kommt, desto eher gibt es klar unterscheidbare Jahreszeiten. Da Brasilien auf der Südhalbkugel liegt, sind diese denen Nordeuropas entgegengesetzt: Der Sommer dauert etwa von Dezember bis März, der Winter entsprechend von Juni bis September.

    Die meisten Europäer kommen in den Monaten Dezember bis Februar, wenn in Brasilien Sommer ist. In den Monaten Juni bis September kann es im Süden des Landes recht kühl werden, allerdings ist es dann in São Paulo und rund um Rio de Janeiro am angenehmsten. Dort erreichen die Temperaturen im brasilianischen Sommer leicht 40 Grad und mehr, was bei der hohen Luftfeuchtigkeit von den meisten Europäern als anstrengend empfunden wird.

    JanFebMarAprMaiJunJulAugSepOktNovDez

    39 °C

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    37 °C

    17 °C

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    15 °C

    36 °C

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    32 °C

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    13 °C

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    39 °C

    13 °C

    JanFebMarAprMaiJunJulAugSepOktNovDez

    134 mm

    139 mm

    139 mm

    126 mm

    81 mm

    58 mm

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    48 mm

    63 mm

    83 mm

    102 mm

    152 mm

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    6 h

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    JanFebMarAprMaiJunJulAugSepOktNovDez

    79 %

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    25 °C

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    26 °C

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    23 °C

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    Abs. Max.Abs. Min.Ø Abs. Min.Ø Abs. Min.Relative
    Feuchte
    Ø NiederschlagTage mit
    Nd. > 1mm
    Sonnenschein-
    dauer
    Jan39 °C15 °C29 °C23 °C79 %134.8 mm10.56.3 h
    Feb37 °C17 °C30 °C23 °C79 %139.1 mm7.77.3 h
    Mar37 °C17 °C29 °C23 °C80 %139.2 mm8.46.3 h
    Apr37 °C15 °C27 °C21 °C80 %126.6 mm95.5 h
    Mai36 °C11 °C26 °C20 °C80 %81.7 mm7.35.5 h
    Jun32 °C10 °C25 °C18 °C79 %58.9 mm5.65.2 h
    Jul34 °C11 °C25 °C18 °C77 %52.8 mm4.95.9 h
    Aug36 °C11 °C25 °C18 °C77 %48.6 mm6.35.8 h
    Sep37 °C10 °C25 °C19 °C79 %63.1 mm8.54.6 h
    Okt39 °C13 °C25 °C20 °C80 %83.9 mm9.45.1 h
    Nov38 °C15 °C27 °C21 °C79 %102.2 mm9.15.6 h
    Dez39 °C13 °C28 °C22 °C80 %152.3 mm11.75.2 h
    Jahr39 °C10 °C27 °C21 °C79 %1183. mm98.45.7 h
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    Crewtipp Rio: Drachenfliegen

    Ich dachte immer, aus der Luft hätte ich schon alles gesehen. Bis zu dem Tag, als ich in Rio Drachen fliegen war. So einen einzigartigen Blick auf das weltbekannte Panorama hat man nämlich nicht einmal aus dem Flugzeug. Am wunderschönen Strand von São Conrado kann man sich ganz einfach in einem kleinen Büro registrieren lassen. Am besten man macht aber schon vorher einen Termin aus.

    Hat man das getan, geht’s los zur Absprungstelle. Auf einer schmalen, steilen Straße geht’s rauf auf den 520 Meter hohen Berg „Pedra Bonita“. Auch wenn der Weg ein wenig abenteuerlich ist: Was danach kommt, entschädigt für alles.

    Carlos Duarte, Flugbegleiter

    Gut zu wissen

    Telefonieren & Internet

    Telefon/Mobiltelefon

    Vorwahl: +55

    Notruf

    190 (Polizei)
    192 oder 911 (Medizinische Notfälle)

    Mobiltelefon

    GSM 850, 900, 1800 und 190. Das Telefonieren mit einer ausländischen SIM-Karte in Brasilien kann sehr teuer werden. Günstiger ist der Kauf einer brasilianischen Prepaid-Karte, u. a. in den Läden der Anbieter Oi (oi.com.br), TIM (tim.com.br), Vivo (vivo.com.br) oder Claro (claro.com.br).

    Internet

    Anbieter sind u. a. Oi (oi.com.br), TIM (tim.com.br), Vivo (vivo.com.br) und Claro (claro.com.br). Die meisten Hotels, Cafés, Restaurants und Einkaufszentren bieten ihren Gästen Internetanschluss per Wi-Fi, doch es gibt auch noch Internetcafés. Oft gibt es auf Flughäfen, in Postämtern und in öffentlichen Gebäuden und Behörden Zugang zum Netz.

    Angebote

    Partnerangebote für Rio de Janeiro

    Audible – Die sieben Schwestern

    Audible ist ein führender Anbieter von Hörbüchern zum Download. Auf Audible.de stehen mehr als 200.000 Titel von über 1.000 Verlagen in deutscher, englischer, spanischer und französischer Sprache zur Verfügung. Immer mehr Menschen nutzen mittlerweile die Möglichkeit, sich in ihrem Leben von fantastischen Geschichten und großartigen Stimmen auf ihren mobilen Geräten (Smartphones, MP3-Player, iPads, Kindles etc.) begleiten zu lassen. So haben sie wieder mehr Zeit für anspruchsvolle Unterhaltung, Bildung und Information.

    “Die sieben Schwestern” von Lucinda Riley beweist, dass sich Familiengeheimnisse meist erst auf den zweiten Blick offenbaren. Und wenn man gezwungen ist, genauer hinzusehen. Wie Maia, die als älteste von sechs Schwestern zurückgezogen mit ihrem Vater lebt. Als dieser stirbt, gerät Maias Leben in Aufruhr. In einem unscheinbaren Kuvert hinterlässt ihr Vater einen Schlüssel und den Hinweis auf Maias wahre Wurzeln. Dass diese in Rio de Janeiro liegen, irritiert die mutlose junge Frau. Doch die Neugierde siegt und so beginnt eine Reise in das ferne Brasilien, zu den eigenen Ursprüngen und über so manche persönliche Grenze hinaus.

    Verschiedene Zeitepochen, verwobene Erzählstränge und die liebevolle Wärme in jedem Wort macht “Die sieben Schwestern” von Lucinda Riley zu einem Hörbuch, das Hollywood in nichts nachsteht. Nicht zuletzt durch die Stimmen von Oliver Siebeck, Simone Kabst und Sinja Dieks, die den Protagonisten Leben einhauchen. Ein Hörgenuss voller überraschender Wendungen und eine unvergleichbare Familiengeschichte!

    Genießen

    Einkaufen in Rio de Janeiro

    Stadtführer, Lufthansa, Travelguide, Shopping, Einkaufen

    Wichtigste Einkaufsstraßen

    Die bekanntesten Einkaufsstraßen mit den exklusiven Geschäften, Cafés und Boutiquen liegen in Ipanema zwischen Strand und Lagune (Rua Garcia d’Ávila, Rua Anibal Mendonça, Rua Visconde de Pirajá). Auch in Leblon rund um die Avenida Ataulfo de Paiva findet man Designermode. In SAARA, dem Geschäftsviertel im Centro, und auch in den Kaufhäusern an der Avenida Nossa Senhora da Copacabana findet man etwas günstigere Mode, darunter auch aktuelle Bademode nach brasilianischer Art sowie die bekannten Havaiana-Flipflops.

    Märkte

    Märkte finden in Rio meist am Wochenende statt, so auch die Feira Hippie in Ipanema, wo man sonntags an vielen bunten Ständen Antiquitäten, Kunsthandwerk, Mode, Schmuck und Keramik kaufen kann.

    Ebenfalls sonntags findet die Feira de Antiguidades statt, gegenüber dem Jockey Club auf der Praça Santos Dumont. Dieser Markt ist kleiner, es gibt hauptsächlich Gemälde und Schmuck, Silberbesteck und Teppiche zu kaufen. Jeweils am ersten Samstag im Monat findet rund um die Rua do Lavradio die Feira do Rio Antigo statt, ein riesiger Trödelmarkt mit Volksfestcharakter.

    Einkaufszentren

    Shopping-Malls gibt es überall in Rio. Gigantische Zentren umsäumen etwa die Avenida das Américas. Sie sind klimatisierte Oasen und dienen mit ihren Cafés und Vergnügungsangeboten auch als Treffpunkte. In der größten Mall, Barra Shopping (barrashopping.com.br) in Barra da Tijuca, sind 600 Läden sowie Restaurants, Kinos und eine Bowlingbahn untergebracht.

     

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    Mein Rio de Janeiro

    Mein persönliches Highlight in dieser atemberaubenden Stadt ist es, den Sonnenuntergang am „Pedra do Arpoador“ zu erleben. Das ist ein Fels zwischen Ipanema und der Copacabana, wo die Einwohner von Rio de Janeiro, die Cariocas, dem Sonnenuntergang enthusiastisch applaudieren und ich den Tag entspannt ausklingen lassen kann.

    Christina Gracias, Flugbegleiterin bei der Lufthansa gibt ihren persönlichen Tipp für einen Besuch in Rio de Janeiro

    Cristina Gracias, Firstclass Flugbegleiterin

    Gut zu wissen

    Reise-Etikette

    Verhaltensregeln für Brasilien

    Zur Begrüßung gibt man sich die Hand. Brasilianer sind sehr gastfreundlich und bieten häufig Tee, Kaffee oder sogar eine Mahlzeit an. Pünktlichkeit und Eile sind in Brasilien nicht üblich. Dementsprechend viel Zeit muss man in Banken, an Imbissbuden, bei der Gepäckaufbewahrung usw. mitbringen.

    Bei privaten Einladungen wird ein Blumenstrauß als Gastgeschenk gern angenommen, ebenfalls beliebt sind Andenken aus dem Heimatland des Besuchers. Freizeitkleidung ist tagsüber akzeptabel, abends zieht man sich etwas eleganter an.

    Schriftliche Einladungen zu gesellschaftlichen Ereignissen enthalten in der Regel auch Hinweise zur erwünschten Garderobe.

    Rauchen ist fast überall verboten, so in Gaststätten und Restaurants sowie in allen öffentlichen Gebäuden und Verkehrsmitteln und den Nationalparks.

    Der überwiegende Teil der Bevölkerung ist römisch-katholisch und sehr gläubig, Besucher sollten dies respektieren. In Großstädten sollte man sich vor Taschendieben in acht nehmen.

    Trinkgeld

    10 bis 15 Prozent sind angemessen; mitunter ist das Bedienungsgeld bereits in der Rechnung enthalten.

    Gut zu wissen

    Gesundheit

    Notrufnummer: 192

    Essen & Trinken

    Wasser sollte generell vor der Benutzung zum Trinken, Zähneputzen und zur Eiswürfelbereitung entweder abgekocht oder anderweitig sterilisiert oder abgepackt gekauft werden. Beim Kauf von abgepacktem Wasser sollte darauf geachtet werden, dass die Originalverpackung nicht angebrochen ist.

    Obst und Gemüse sollten geschält oder gegart werden. Fleisch und Fisch sollten nur genossen werden, wenn sie vollständig gegart worden sind.

    Andere Risiken

    In Brasilien treten einige zum Teil lebensbedrohliche Krankheiten auf, die durch Insekten wie Zecken und Mücken übertragen werden. Dazu gehören u. a. Zika-Virus-Infektionen, Dengue-Fieber, Chikungunya und das Rocky Mountain Spotted Fever. Ein wirksamer Schutz vor Insekten ist Tag und Nacht dringend zu empfehlen. Hinweise dazu hat das Auswärtige Amt in seinem Merkblatt „Infektionskrankheiten durch Schutz vor Insektenstichen“ zusammengestellt (auswaertiges-amt.de)

    Bilharziose-Erreger kommen in manchen Teichen und Flüssen vor, vermehrt im Norden und Osten, im Mato Grosso und Amazonasbecken. Das Schwimmen und Waten in Binnengewässern sollte daher vermieden werden. Gut gepflegte Schwimmbecken mit gechlortem Wasser sind unbedenklich.

    Hepatitis A und Hepatitis B kommen vor. Eine Hepatitis-A-Schutzimpfung wird generell empfohlen. Die Impfung gegen Hepatitis B sollte bei längerem Aufenthalt und engem Kontakt zur einheimischen Bevölkerung sowie allgemein bei Kindern und Jugendlichen erfolgen.

    HIV/Aids ist auch in Brasilien eine große Gefahr für alle, die Infektionsrisiken eingehen: Sexualkontakte, unsaubere Spritzen oder Kanülen und Bluttransfusionen können ein erhebliches Gesundheitsrisiko bergen.

    Tollwut kommt landesweit vor. Überträger sind vor allem in den Bundesstaaten Maranhão und Pará Flughunde, aber auch Hunde, Katzen, Waldtiere und Fledermäuse. Für Rucksackreisende, Kinder, berufliche Risikogruppen und bei längeren Aufenthalten wird eine Impfung empfohlen. Bei Bisswunden so schnell wie möglich ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen.

    Lufthansa Vertragsarzt

    Dr. Strattner, Ralph
    Avenida Nossa Senhora de Copacabana
    1018/602 – Copacabana
    Rio de Janeiro – 22060-000
    Brazil
    Tel. +21-2521-3723
    Tel. +21-2521-2646

    Bitte beachten Sie, dass Lufthansa keine Kosten und Verantwortung für die Behandlung übernimmt.
    Gut zu wissen

    Visa & Einreise

    Reise- und Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amts

    Das Auswärtige Amt veröffentlicht auf seiner offiziellen Webseite Reise- und Sicherheitshinweise für deutsche Staatsangehörige. Darunter fallen ebenfalls Einreisebestimmungen, besondere Zollvorschriften sowie medizinische Hinweise.

    Zum Auswärtigen Amt (Brasilien)Zum Auswärtigen Amt (Brasilien)

    IATA Travel Centre

    Das IATA Travel Centre liefert detaillierte Informationen zu Pass-, Visa- und Gesundheitsanforderungen auf einen Blick. Es basiert auf einer Datenbank, die von nahezu jeder Fluggesellschaft genutzt wird, und weltweiten Informationen von Einwanderungs- und Polizeibehörden.

    Zum IATA Travel CentreZum IATA Travel Centre

    Entdecken

    Erleben Sie Brasilien mit (fast) allen Sinnen!

    Wilder Urwald, endlose Strände, sprühende Lebensfreude: Entdecken Sie auf dieser Website den ganzen Zauber Brasiliens: „Beat of Brazil“ – das neue multimediale Brasilien-Portal der Lufthansa.

    Videos, Reportagen, atemberaubende 360-Grad-Panoramen, interaktive Karten – auf der neuen Lufthansa Website werden Reisethemen multimedial erzählt. Außerdem bietet jeder Beitrag praktische Reiseinformationen sowie echte Insider-Tipps – ob zu Hause am PC oder unterwegs auf Tablet und Smartphone.

    Mehr über Brasilien lesen, sehen und hören Sie auf LH.com/beatofbrazil.

    Entdecken

    Kunstprojekt Favela Cantagalo

    Die Deutsche Isabell Erdmann kennt sich in der Favela Cantagalo an den Hängen von Ipanema besser aus als viele Einheimische und arbeitet auch als Tourguide. Ihre Stadtspaziergänge beginnen an der U-Bahn-Station General Osório, wo ein Lift hinauf zum Mirante da Paz startet. Vom Gipfel bietet sich ein grandioser Ausblick auf den Süden Rios.

    Ihre vierstündigen Touren führen vorbei an den „Casa Telas”, Graffiti-Bilder, die Geschichten aus dem Favela-Leben erzählen. Diese sind Teil des „Museu de Favela“, ein von den Bewohnern gegründetes und organisiertes Freilichtmuseum, das die Entstehung und Geschichte der Favela dokumentiert. Der Abstieg führt durch die Favela Pavão-Pavãozinho hinunter zur Copacabana.

    Museu de Favela
    Rua Nossa Senhora de Fátima, 7
    22071-060 Rio de Janeiro
    Brasilien